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Drei neue Projekte in 2017

Im Verlauf dieses Jahres konnten drei neue Projekte an den Start gebracht werden, drei andere werden weitergeführt.


Der Biochemiker Prof. Dr. Jens Kurreck der Informatiker Prof. Dr. Hartmut Schwandt, beide an der TU Berlin tätig, wollen mit dem Projekt "Ex-vivo-Lebermodell durch 3D-Druck" Leberorganmodelle mit Hilfe von 3D-Druckern herstellen. Solche Modelle können helfen, neue pharmakologische Substanzen zu entwickeln und hinsichtlich ihrer Effizienz und Toxizität zu untersuchen, ohne dafür auf Tierversuche zurückgreifen zu müssen.
Ebenfalls in Berlin arbeiten Dr. Arlette Vander Pan und ihre Mitarbeiterin Anne Krüger beim Umweltbundesamt daran, die zu Prüfzwecken notwendige Massenzucht von Bettwanzen und Kleiderläusen von der Fütterung an Kaninchen auf Membranfütterungsmethoden umzustellen. Das Projekt "Membranfütterungsmethoden zur Massenzucht der Bettwanze Cimex lectularius und der Kleiderlaus Pediculus humanus humanus im Labor" wird seit Juli 2017 von der Stiftung set gefördert.
Mit einem Anschlussprojekt widmen sich PD Dr. Stephanie Joachim von der Universitäts-Augenklinik der Ruhr-Universität Bochum und Dr. Sven Schnichels von der Universitäts-Augenklinik Tübingen der Analyse der "Toxisch induzierten Zelldegeneration in einer organotypischen Kultur der Schweineretina". Organotypische Kulturen der Schweineretina bieten eine wichtige Alternative zum Tierversuch, um die Pathomechanismen retinaler Degeneration zu analysieren und neue Therapieansätze zu testen.

 

Ausführlichere Beschreibungen dieser und weiterer, bereits abgeschlossener Projekte der Stiftung set finden Sie in unserer Projektliste.